FF St. Veit - Samstag, 27.06.2020

Frau nach Sauerstoff-Explosion schwer verletzt


„Kleinbrand für die FF St. Veit, Explosion einer Sauerstoffflasche“ lautete die Alarmierung am 27. Juni 2020 gegen 17:00 Uhr.


Eine 79jährige lungenkranke Patientin, die auf Grund ihrer Erkrankung eine Sauerstoff-Therapie benötigt, wurde bei einer Explosion der Sauerstoffzuleitung von der Flasche zur Nasenbrille, schwer verletzt.

Reiner Sauerstoff selber brennt nicht, unterstützung und beschleunigt aber die Verbrennung. Die meisten Materialien brennen heftig in Sauerstoff; die Reaktion kann sogar explosionsartig verlaufen. Wenn die Sauerstoffkonzentration in der Luft steigt, erhöht sich die potentielle Brandgefahr. Der durch die Reaktion entstandene Kleinbrand im Wohnraum konnte durch den Schwiegersohn der verletzten Person rasch gelöscht werden, in weiterer Folge wurden von ihm auch die ersten lebensrettenden Sofortmaßnahmen gesetzt. Zufällig in der unmittelbaren Nachbarschaft anwesende Rot-Kreuz-Sanitäter, die einen Heimtransport durchführten, wurden auf die Situation aufmerksam und übernahmen bis zum Eintreffen des Notarztes des Rettungshubschraubers C3 die weitere Versorgung der Patientin. Nach circa 30 Minuten war die Dame so weit stabilisiert, dass Sie mit dem Notarzthubschrauber ins AKH Wien geflogen werden konnte.

Die FF St. Veit/Tr. unterstütze den Rettungsdienstes beim Transport der Patientin zum Hubschrauber und führte eine Nachkontrolle im Bereich des Wohnraumes durch. Nach circa einer Stunde konnte wieder eingerückt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Seitens der FF St. Veit/Tr. waren 17 Mann mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug unter der Einsatzleitung von Hauptlöschmeister Fritz Smolinski im Einsatz. Weitere sechs Mann waren im Feuerwehrhaus in Bereitschaft.

Bericht: Johannes Weinbauer, OV
Fotos: Martin Rumpler, FM und Thomas Lenger Monatsrevue.at


 
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