FF Pottenstein - Mittwoch, 13.02.2019

Brandalarm in der Gutensteinerstraße


Noch rechtzeitig wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert, bevor sich das Feuer im Haus ausbreiten konnte.


Am Mittwoch, den 13. Februar 2019 um 13:22 Uhr, wurden die Feuerwehren Pottenstein sowie Fahrafeld von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem Brandeinsatz "Kellerbrand (Alarmstufe B2)" alarmiert.

Ein aufmerksamer Anrainer bemerkte, dass aus einem Entlüftungsrohr des Zweifamilienwohnhauses in der Gutensteinerstraße Rauch aufstieg und verständigte über den Notruf die Feuerwehr. Wie bei dem beschriebenen Schadensbild üblich, alarmierte der diensthabende Disponent in der Leitstelle die Kameraden aus Pottenstein und Fahrafeld. Auch Sanitäter des Roten Kreuzes aus St. Veit wurden zur vorsorglichen Unterstützung gerufen.

Als wir kurz darauf die Einsatzadresse erreichten, erwartete uns der Nachbar bereits. An der Rückseite des Wohnhauses, das baulich unmittelbar an den Urhausweg grenzt, sahen wir das Entlüftungsrohr, welches aus der Fassade ragte und Rauch aus dem unteren Geschoß drang.

Da die Bewohner zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause und die Haustüre verschlossen war, verschafften wir uns, im Beisein der ebenfalls alarmierten Polizeibeamten, über eine Nebeneingangstüre, Zutritt zum unteren Geschoß. Beissender, dunkler Rauch kam uns aus der Türe entgegen, deshalb musste die Erkundung unter schwerem Atemschutz erfolgen. Der eingesetzte Trupp durchkämmte die Wohnung und konnte den Brandherd rasch ermitteln. Im Badezimmer hatten der Motor sowie das Kunststoffrohr der Raumentlüftung Feuer gefangen.

"Zum Glück wurde der Brand noch rechtzeitig in der Entstehungsphase entdeckt und bekämpft, bevor er sich im Gebäude weiter ausdehnen konnte", so der Einsatzleiter später.

Mit der Wärmebildkamera konnte noch ein Glutnest entdeckt werden, das sich bereits hinter der Fassade ausbreitete. Auch dieser Brandherd konnte rasch abgelöscht werden.

Nachdem alle Arbeiten abgeschlossen, und die Wohnung durch öffnen der Fenster wieder mit Frischluft versorgt war, konnten wir den Einsatz beenden. Inzwischen war auch die Hausbesitzerin nach Hause gekommen und konnte über das Unglück aufgeklärt werden. Über die Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Auch Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Die Feuerwehren Fahrafeld und Pottenstein rückten mit insgesamt 15 Mann Besatzung zurück in die Gerätehäuser ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Blaulichtorganisationen für die gute Zusammenarbeit.

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA

 
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