FF Pottenstein - Donnerstag, 29.11.2018

Fahrzeugbergung aus Bachbett


In den frühen Morgenstunden schlitterte ein Fahrer mit seinem PKW in das Bachbett der Triesting.


Am Donnerstag, den 29. November 2018, um 04:32 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem technischen Einsatz "Fahrzeugbergung B18 (Alarmstufe T1), Höhe Bahnhof" alarmiert.

In den frühen Morgenstunden war ein junger Mann, aus Richtung Berndorf kommend, auf der Hainfelder Bundesstraße unterwegs. Kurz nach der sogenannten "Bahnhofsbrücke" verlor er, aus uns unbekannten Gründen, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er schlitterte über die Gegenfahrbahn in die Uferböschung der Triesting, wo die Fahrt durch Gestrüpp gebremst wurde und schließlich an einem Baum endete.
Zum Glück wurde der Fahrer bei dem Unfall nicht verletzt und konnte selbst die Einsatzkräfte über den Feuerwehrnotruf 122 verständigen.

Wir rückten unverzüglich zur Einsatzadresse aus, wo der Mann uns bei -5°C schon erwartete. Nach der Sicherung der Unfallstelle und der Errichtung des vorsorglichen Brandschutzes wurde mit der Bergung des Fahrzeuges begonnen. Der Infiniti saß im Gestrüpp fest, deshalb musste er zuerst mit der Motorsäge freigelegt werden. Danach konnte das Auto mit der Seilwinde behutsam aus dem Graben gezogen werden.

Während der Bergearbeiten kam es zeitweise zu Verkehrsanhaltungen. Wir bitten diese zu entschuldigen.

Da das Unfallauto nicht mehr fahrbereit war, mussten wir es auf Rangierroller packen, und zur Sicherstellung auf einen nahegelegenen Abstellplatz ziehen.

Nachdem alle Arbeiten erledigt waren und die Fahrbahn von diversen Verschmutzungen gereinigt war, rückten wir mit "TANK1" und "TANK2", mit insgesamt 8 Mann Besatzung, zurück ins Gerätehaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Bericht: Markus Hackl, ASB-ÖA
Fotos: Gerald Schwarz, HBM , Markus Hackl, ASB

 
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