FF Pottenstein - Donnerstag, 12.10.2017

Kaminbrand in der Raimundsiedlung


Mit Beginn der Heizsaison steigt für die Feuerwehren auch wieder die Häufigkeit von Kaminbränden an.....


Am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, um 19:49 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden zu einem "Kaminbrand (Alarmstufe B1) Auweg 2/8" alarmiert.

Ein Bewohner des Nachbarhauses sah, dass aus einem Kamin im Mehrparteienwohnhauses in der Raimundsiedlung Funkenflug und Flammen loderten. Sofort alarmierte er über den Notruf 122 die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich, nach der Einschulung auf die neue Wärmebildkamera, noch einige Kameraden im Feuerwehrhaus. Deshalb konnte das erste Tanklöschfahrzeug unmittelbar, als uns der Alarm von der BAZ erreichte, ausrücken.

Nach Erkundung vor Ort durch den Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener, konnte der betroffene Kamin rasch ermittelt werden. Sofort machte sich ein Atemschutztrupp auf den Weg in den Dachboden des Hauses, um ein mögliches Entzünden des Dachstuhles zu verhindern. Bei diesen Arbeiten erwies sich die neu eingesetzte Wärmebildkamera bereits als sehr hilfreich!

Inzwischen war auch von außen, rund um das Gebäude, ein Brandschutz mit 4 C-Strahlrohren errichtet worden. Die Bewohner, welche in dieser Stiege wohnten, wurden ebenfalls vorsorglich evakuiert. Die dazugehörige Wohnung, von wo aus der betroffene Kaminschlot befeuert wurde, konnte durch den Einsatzleiter lokalisiert werden. Diese befand sich im Erdgeschoß des Hauses. Am Kamin war ein Holzofen angeschlossen. Durch eine Verstopfung im Abzug wurde nun auch der Rauch in die Wohnräume der Familie gedrückt.

Unsere Aufgabe war, das Feuer im Ofen zu löschen, damit keine weiteren Rauchgase entstehen konnten. Mittels Druckbelüfter wurde die Wohnung rauchfrei gemacht. Eine herbeigerufene Rauchfangkehrerin übernahm die schonende Reinigung des Kamines, wodurch die Verstopfung gelöst werden konnte. Es entstand kein weiterer Schaden am Gebäude. Da nun auch jede weitere Gefahr gebannt war, konnten die Bewohner wieder zurück in ihr Eigenheim.

Auch wir konnten die Einsatzadresse mit "TANK-2", "PUMPE" und "MTF", mit insgesamt 15 Mann Besatzung verlassen, um die eingesetzten Geräte zu versorgen und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB-ÖA

 

 
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