FF Hirtenberg - Sonntag, 06.08.2017

Menschenrettung mit glücklichem Ausgang


Mehrere Schutzengel hatte ein 87 jähriger alleinstehender Mann aus Hirtenberg, der in den Mittagsstunden des 6.8.2017 in den ca. 5 Meter tiefen Brunnenschacht im Hof seines Einfamilienhauses stieg. Da er den Abstieg ohne Leiter bewaltigte, konnte er aus eigener Kraft den Schacht nicht mehr verlassen.


Seine Stieftochter, die ihn wie jeden Tag so auch diesen Sonntag wieder besuchte, bemerkte den offenen Brunnenschacht und ihren darin im ca. 50 cm tiefen Wasser stehenden Stiefvater. Sie verständige sofort ihren Gatten und ihren Sohn um gemeinsam mit Hilfe einer Leiter den Mann, der augenscheinlich unverletzt war, zu befreien. Da dies nicht gelang, wurde der Feuerwehr-Notruf abgesetzt.

Um 16:19 Uhr wurden die Feuerwehren Hirtenberg und Enzesfeld mit dem Alarmierungsstichwort "Person in Notlage - Person in Brunnen gestürzt" zum technischen Einsatz alarmiert. Vom Disponenten der Bezirksalarmzentrale Baden wurde gemäß Alarmbild auch die Rettung und die Exekutive verständigt.

Am Einsatzort angekommen, konnte nach der Erkundung durch den Einsatzleiter rasch festgestellt werden, dass der Mann wohlauf und ansprechbar ist jedoch trotzdem so rasch als möglich aus seiner misslichen Lage gerettet werden muss.

Somit wurde unverzüglich in Absprache mit der FF Enzesfeld und deren Höhenrettern die Rettungsaktion vorbereitet.

Ein Mitglied der FF Enzesfeld wurde in den Schacht abgeseilt um den abgestürzten Mann bergen zu können.

Durch das koordinierte Vorgehen der beiden Feuerwehren konnte der Pensionist schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden und dem Team des Roten Keuzes St. Veit und des mittlerweile eingetroffenen Notarzthubschraubers C3 übergeben werden.

Nach einer Erst-Untersuchung durch den Notarzt wurde der Mann mit einer leichten Unterkühung zur Beobachtung ins Krankenhaus Baden gebracht.

 

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften, besonders bei der Freiwilligen Feuerwehr Enzesfeld, für die rasche und professionelle Zusammenarbeit!

Auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant, BR DI Rudolf Hafellner, war vor Ort und machte sich ein Bild der Lage.

Bericht/Fotos: Johannes Weinbauer, OV
weitere Fotos: Rudolf Hafellner, BR

 
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