FF Neusiedl - Mittwoch, 09.11.2016

Saunabrand in Neusiedl


Fünf Feuerwehren aus dem Triestingtal standen mit 55 Mann im Einsatz, nachdem ein Feuer in der Sauna in einem Einfamilienhaus ausgebrochen war.


Am Mittwoch, den 9. November 2016, um 04:33 Uhr, wurden die Feuerwehren Neusiedl, Grillenberg und Hernstein von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem „Zimmerbrand (B2) in der Dorfstraße" alarmiert.

In den frühen Morgenstunden wurde der Sohn des Hauses plötzlich aus dem Schlaf gerissen, als er den Brandgeruch im Zimmer wahrnahm. Geistesgegenwärtig weckte er sofort seine Mutter. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Saunakabine, die im Badezimmer des Dachgeschoßes aufgestellt war, bereits in Vollbrand. Die junge Familie konnte sich selbst ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren.

Wenige Zeit später erreichten die ersten Einsatzkräfte das Einfamilienhaus, kurz vor Ortsende Neusiedl. Rauchschwaden drangen bereits aus dem Dach. Sofort machten sich die Kameraden, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, bereit für den Innenangriff. Aus dem Badezimmer schlugen ihnen die Flammen entgegen. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Brand jedoch, mit gezielten Wasserstößen aus dem Strahlrohr, unter Kontrolle gebracht werden. Um versteckte Glutnester zu erreichen, die sich in die Dachkonstruktion ausgebreitet hatten, musste die Verkleidung teilweise entfernt werden. Auch diese Brandherde konnten rasch abgelöscht werden.

Inzwischen trafen die vom Einsatzleiter, Kommandant OBI Roman Schimanko, angeforderten Einsatzkräfte der Feuerwehr Pottenstein mit dem Atemluftfahrzeug „ALF" sowie die Kameraden aus Berndorf mit der Wärmebildkamera am Einsatzort ein.

Mit der Kamera konnte die Gewissheit verschafft werden, dass sich keine weiteren Brandherde hinter der Dachverkleidung befanden. Am Gebäude selbst entstand durch das Feuer erheblicher Sachschaden. Über dessen Entstehung können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

„Die Familie hatte großes Glück", so der Einsatzleiter, „dass das Feuer in diesem frühen Stadium entdeckt wurde!" Einige Minuten später wäre für die Familie der Fluchtweg wahrscheinlich nicht mehr zu passieren gewesen.

Die Eingesetzten Feuerwehren sowie die bereitstehenden Sanitäter des Roten Kreuzes aus St. Veit konnten gegen 06:45 Uhr den Einsatz beenden und rückten in die Gerätehäuser ein.

Bericht: Markus Hackl, ASB-ÖA

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