FF Pottenstein - Samstag, 18.10.2014

Drei Fahrzeuge in Verkehrsunfall verwickelt


Nach einem schweren Verkehrsunfall kam es zu einer Totalsperre der Passstraße über den "Hals".


Am Samstag, den 18. Oktober 2014, um 12:58 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden zu einem "Verkehrsunfall (T1) auf dem Hals, Info: Mehrere Fahrzeuge bei Km 6,0" alarmiert.

Auf der Gutensteinerstraße hatte ein junger Lenker, der aus Pernitz kommend in Richtung Pottenstein unterwegs war, nach einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, und war auf die Gegenfahrbahn geraten. Hier touchierte er frontal einen entgegenkommenden PKW. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Unfallfahrzeug noch ca. 100 Meter auf der Straße weitergeschleudert, wo es im Straßengraben zum Stillstand kam. Ein weiterer Fahrer konnte mit seinem Fahrzeug gerade noch ausweichen, und lenkte seinen Mitsubischi ebenfalls in den angrenzenden Straßengraben, wo er mit dem bereits verunfallten Wagen kollidierte. Nachkommende Fahrzeuglenker leisteten erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte.

Schon bei der Ausrückemeldung an die BAZ erfuhr unser Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener, über Funk vom Unfallbild, woraufhin ein Rüstfahrzeug der Feuerwehr Berndorf mitalarmiert wurde.

Als wir kurze Zeit später die Unglücksstelle auf der L138 erreichten, war die Polizei sowie Sanitäter des Roten Kreuzes aus St. Veit bzw. Pernitz bereits vor Ort. Sie waren mit der medizinischen Erstversorgung der Verletzten Insassen des getroffenen PKW´s zu gange. Die anderen, beteiligten Fahrzeuglenker und Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Sie nahmen keine weitere Versorgung in Anspruch. Die Beamten der Polizei sicherten das Straßenstück.

Wir errichteten vorschriftsmäßig den Brandschutz, und unterstützten die Sanitäter beim Abtransport der Verletzten. Diese wurden mit dem RTW zur weiteren Versorgung in ein nahegelegenes Unfallkrankenhaus gebracht. Nachdem die Unfallfahrzeuge von der Polizei freigegeben worden waren, konnte mit dem Abtransport begonnen werden. Die Kameraden der Feuerwehr Berndorf, die inzwischen ebenfalls die Einsatzadresse erreicht hatten, verluden die schwer beschädigten Autos mittels Bergekran auf den Anhänger um sie, laut Anweisung der Polizei, zur Sicherstellung nach Berndorf zu bringen.

Inzwischen wurden zur weiteren Ermittlung von den Polizeibeamten die Unfallspuren vermessen. Erst als diese beendet waren, konnte mit der Reinigung der Fahrbahn begonnen werden. Nach Beendigung der umfangreichen Arbeiten, konnte die Straße, die während der gesamten Einsatzdauer für den Verkehr gesperrt war, wieder frei gegeben werden.

Wir rückten um 15:40 Uhr mit "PUMPE" und "TANK-2" mit insgesamt 15 Mann Besatzung zurück ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Die Feuerwehr Berndorf war mit "RÜST" und "MTF" und 3 Mann im Einsatz.

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB-ÖA AFKDO-Pottenstein

 

 
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